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Bühne Gebäude Bürgerstraße

Published on Mai 17th, 2013 | by Leben37-Redakteur

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Kulturverbund für synergieschaffendes Kulturzentrum

Wie bereits im Artikel „Onlinepetition für Kunst und Kultur“ berichtet, wollen viele Vereine und Institutionen in Göttingen in der alten Baptistenkirche und dem ehemaligen Gebäude der Voigtschule ein  Kulturzentrum in der Göttinger Innenstadt entstehen lassen. Nun trat der neuformierte Kulturverbund geschlossen an die Öffentlichkeit und verwies in einem Pressegespräch auf die Wichtigkeit eines solchen Zentrums.

Der zurzeit noch lose Zusammenschluss verschiedener Personen und Einrichtungen aus Kultur und Soziokultur zeigt mehrere Punkte auf. Zunächst geht Christine Büttner, Vorsitzende der Musikschule Musi-Kuss, auf die Verbesserung der Lehre ein. „Wir haben regelmäßig Bundesteilnehmer bei ‚Jugend musiziert‘“, meint Büttner. Die Jugendlichen könnten mit einem frei zugänglichen Saal ihre Auftritte üben und noch besser auf die Veranstaltung vorbereitet werden, so die Vorsitzende weiter. Den Bedarf an mehr Übungsräumen sehen auch die freiberuflichen Musiker und Musiklehrer. Jean-Paul Garbode geht auf Proberäume für Bands ein: „Zurzeit fahre ich beispielsweise einmal im Monat nach Kassel, um dort zu proben. In Göttingen gibt es einfach nicht genügend Räumlichkeiten.“ Der Musiker und Komponist Martin Tschoepe unterstreich dies: „Alle Räume hier in Göttingen sind für viele meiner Musikprojekte entweder zu groß, zu klein oder einfach viel zu teuer. Die Aula am Wilhelmsplatz kostet für einen Abend – so glaube ich – 600 Euro. Das rentiert sich nicht.“

Der Verein Kreuzberg on KulTour, der nicht direkt dem Kulturverbund angehört, aber eine beratende Funktion einnimmt, ist mit dessen Vorsitzenden auch anwesend. Klaus Wißmann stellt unter anderem die Kulturwirtschaftliche Bedeutung eines solchen Kulturzentrums in den Mittelpunkt. Nach dem Vereinsvorsitzenden mussten wegen fehlenden Räumlichkeiten etablierte Veranstaltungen wie „Jugend musiziert“ und das Liedermaching- als auch das Folkfestival abgesagt oder in andere Orte verlagert werden. Das ist nach Wißmann schlecht für die Stadt: „Jede Veranstaltung, die wegen Raummangels nicht durchgeführt werden kann, verursacht Umsatzeinbußen für die Region.“

Die Mitglieder des Kulturverbunds machen aber mehr als nur auf den musikalischen Nutzen des möglichen Zentrums aufmerksam. Josef Wochnik von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Göttingen spricht nicht nur für seinen Verein, sondern auch für andere Migrationsvereine: „Wir sind schon seit einiger Zeit auf der Suche nach Räumlichkeiten für einen bilingualen Kindergarten und ein ergänzendes kulturelles Angebot spezifisch für diese Nutzergruppe.“ Beate Kühnhold vom Verein „Erik Göttingen“ (Eltern für ein regionales Integrationskonzept) geht auf die Idee eines Inklusionscafés ein. Die passende Infrastruktur wäre im ehemaligen Gebäude der Voigtschule vorhanden und das Café könnte sogar Öffentlich zugänglich gemacht werden. Für Kühnhold wären gemeinsame Projekte von gehandicapten Menschen mit nicht-beeinträchtigten Personen „wahre Inklusion“.

Dr. Joachim Friedrich, der Sprecher des Kulturverbundes fasst die wichtigsten Punkte zusammen: Der Raumbedarf in Göttingen ist eklatant und die Räumlichkeiten in der Bürgerstraße wären die optimale Lösung.“ Außerdem handle der Kulturverbund eigenwirtschaftlich und würde mit seiner Initiative zur Kulturwirtschaft beitragen, sodass diese auch für die Stadt profitabler wäre. Die Räumlichkeiten könnten außerdem sofort und ohne große Umbauten genutzt werden. Das Gemeinwohl solle nach Friedrich vor die wirtschaftlichen Interessen gestellt und die möglichen Synergieeffekte zur gegenseitigen Stimulation der unterschiedlichsten Gruppen im neuen Kulturzentrum genutzt werden.

Kulturverbund_Pk_16.05.13

Pressekonferenz des Kulturverbunds

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Friedrich Schmidt

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